wissenschaftlicher Kommentar
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Was bringt Aktionsforschung für die (digitale) Jugendarbeit?
Im Aktionsforschungsprojekt e_space haben Forschende, Fachpersonen aus der digitalen Jugendarbeit und Praxispartner:innen, also Jugendarbeitende aus fünf Praxisorganisationen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, eng zusammengearbeitet. Sie verfolgten das Ziel, in einem partizipativen Prozess gemeinsam neue Ideen, Tools und Konzepte für die digitale Jugendarbeit zu entwickeln. Wie bei jedem grossen Vorhaben gab es dabei Erfolgsfaktoren, die uns beflügelt haben, aber auch Hürden, aus denen wir viel lernen konnten. Was Aktionsforschung in diesem Zusammenhang bedeutet und was wir daraus gelernt haben, erfahrt ihr im Folgenden.
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Das Aktionsforschungsprojekt e_space: Digitale Jugendarbeit gemeinsam gestalten
In einer Welt, die zunehmend digitaler wird, verändern sich auch die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. Soziale Beziehungen, Identitätsfindung und die Gestaltung des Alltags finden im Wechselspiel zwischen on- und offline statt. Ziel des Aktionsforschungsprojekts e_space war es, gemeinsam, d.h. wir als Forschende mit Fachpersonen aus der digitalen Jugendarbeit, Jugendarbeitenden und Jugendlichen, innovative Konzepte und praktische Werkzeuge für die digitale Jugendarbeit zu entwickeln. Dabei verfolgten wir einen partizipativen Ansatz der Aktionsforschung: Anstatt mit vorgefertigten Ideen und theoretischen Konzepten in die Praxis zu gehen, erarbeiteten wir das Wissen direkt mit den Jugendarbeitenden vor Ort und lernten aus den gemeinsamen Erfahrungen.
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